Textfeld:  Zeit zum Spielen

 

Spielen vor dem Unterricht

*     An unserer Schule praktizieren wir seit Jahren einen offenen Anfang, d. h. dass sich die Kinder bereits ab 7.45 Uhr im Klassenzimmer aufhalten und sich in dieser Zeit mit selbst ausgewählten Materialien beschäftigen können. Auf diese Weise soll jedem Kind ein individuelles Ankommen und ein individueller Einstieg ermöglicht werden. Eine Auswahl an Spielen soll die Bereitschaft zum Annehmen dieses Angebots fördern.

 Spielen als fester Teil des Unterrichts

*      Lernspiele sind schon jetzt wesentlicher Bestandteil unseres Unterrichts in allen Fächern, wie beispielsweise:

            à Mathematik:         Somawürfel, Pentominos, Steckwürfel, Tangrams, GeoKlicks, Ubongo, Rechenpyramiden (Spectra),                                             Geobretter, Potzklotz, Spiegelspiele, Bingo, Logico,                                                                Logicals, …

            à Deutsch:               Sprachpyramide (Spectra), Logicals, Sprachrätsel, Logico,                                                        Kinderscrabble, Bingo, Rollenspiele, …

            à DaZ:                      Quartett, Dominos, Memory, Logico, …

            à Sachunterricht:     Wissensquiz, Wer wird Millionär, Der große Preis, …

            à Englisch:               Logico, Bingo, Domino, Memory, …

*      Spiele integrieren wir regelmäßig in die Freiarbeit und die Wochenplanarbeit. Außerdem stellen sie ein attraktives und sinnvolles Differenzierungsangebot dar.

*      Ergänzend zum Regelunterricht setzen wir Spiele in individuell gelegten Spielestunden, z. B. Belohnungsstunden oder um Kinder zum Spielen anzuregen, ein.

*      Während des Vertretungsunterrichts, insbesondere wenn dieser nicht vorhersehbar war, ermöglichen uns ritualisierte Spiele einen spontanen und effektiven Einsatz.

*      Im Förderkurs „Mathematik/Naturwissenschaften“ des Grundschulfördermodells für leistungsstarke und begabte Schülerinnen und Schüler der Kreisstadt Bergheim werden Knobel- und Strategiespiele, Logicals, Sudoku und andere Rätselspiele etc. angeboten.

*      Im Förderkurs „Sprache/Philosophie“ des Grundschulfördermodells für leistungsstarke und begabte Schülerinnen und Schüler der Kreisstadt Bergheim werden u. a. Rollenspiele angeboten. 

 Spielen in den Pausen

*      Während der Hofpausen bieten wir den Kindern ein bislang noch kleines und ergänzungsbedürftiges Angebot an Pausenhofspielen an. Dazu gehören insbesondere bewegungsaktive Spiele. Gerne würden wir aber auch Gesellschafts- und Konzentrationsspiele (Brettspiele) anbieten, die bislang noch nicht vorhanden sind. Hierzu stehen im Etat der Schule keine ausreichenden Mittel zur Verfügung.

*      Für die Regenpausen würden wir gerne spezielle Spielangebote bereitstellen. Wir denken dabei an unterschiedliche Spielekisten für die einzelnen Klassen, die im regelmäßigen Turnus ausgetauscht werden können, damit die Attraktivität der Spiele erhalten bleibt.

 Ein Wunsch: Spielen außerhalb des Unterrichts

*      Im Rahmen unseres noch eingeschränkten AG-Angebotes würden wir gerne eine Spiele-AG einführen, die auch von Eltern betreut werden könnte.

*      Am Nachmittag könnten die Spiele zusätzlich von den Kindern unserer OGS genutzt werden.

*      Ausgewählte Spiele könnten bei Schulfesten eingesetzt und auf Klassenfahrten mitgenommen werden.

Textfeld:  Mitspielerinnen und Mitspieler gesucht!

Die Spiele stehen bislang allen Kindern unserer Schule zur Verfügung und sollen dies auch weiterhin. Dabei soll nicht nur der Lernzuwachs im Mittelpunkt stehen, sondern in besonderem Maße auch die Förderung des sozialen Miteinanders. Leistungsstärkere und leistungsschwächere Kinder können hierbei voneinander profitieren.

 Klassen- und jahrgangsübergreifendes Spielen

*      Beim klassenübergreifenden Spielen werden Klassengrenzen überwunden und das Miteinander gefördert.

*      Im Rahmen von jahrgangsübergreifenden Projekten unterstützt das gemeinsame Spielen mit Kindern aus der Partnerklasse Schulanfängerinnen und Schulanfänger beim Eingewöhnen in das Schulleben.

*      Bei gemeinsamen Aktionen der Kinder aller Klassen (z. B. Frühjahrspicknick auf dem Schulhof) bieten Spiele die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten, und vertiefen so das Zusammengehörigkeitsgefühl.

 DaZ-Förderung

*      Zur sprachlichen Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund ist der Einsatz von Spielen notwendig, um die Kommunikation der Kinder untereinander anzuregen.

*      Sprachmuster können eingeübt und automatisiert werden.

 Spielen macht Schule – Schule macht Spielerinnen und Spieler

*      Eltern und Lehrkräfte werden angeregt, als Spielpartnerinnen und Spielpartner zur Verfügung zu stehen.

*      Angeregt durch das Spielen in der Schule erhoffen wir uns Impulse für das gemeinsame Spielen in der Familie.

    Textfeld:  Spielräume schaffen                                 

Wie bisher (nur erweitert)

*      die einzelnen Klassen (siehe „Zeit zum Spielen“)

*      der Schulhof (siehe „Zeit zum Spielen“)  

Bisher ein Traum

*      Gerne würden wir in einem separaten Raum ein Spielzimmer mit Spielteppichen, Spielecken (z. B. Bauecke), Themenkisten usw. einrichten. Dieses könnte von wechselnden Gruppen während der Unterrichtszeit genutzt werden. Zur Organisation soll hierfür ein weitgehend flexibler Belegungsplan erarbeitet werden.

*      Da das Spielangebot auf dem Schulhof bislang nur bewegungsorientiert ist, möchten wir unsere Pausenhalle gemeinsam mit den Kindern umgestalten. Hierbei sollen insbesondere die Interessen und Wünsche der Kinder erfragt und berücksichtigt werden. Wir stellen uns zunächst feste Tischgruppen vor, die zum Spielen von neuen Gesellschaftsspielen einladen. Die Ausleihe der Spiele soll hierbei von neu ausgebildeten Spielewächterinnen und Spielewächtern (wie dies bereits bei den bewegungsaktiven Pausenspielen der Fall ist) und evtl. unterstützt von Eltern geregelt werden.

Textfeld:  Hüterinnen und Hüter der Spiele

 

Die Schülerinnen und Schüler

*      Spielewächterinnen und Spielewächter, die während der Pause die Spiele ausleihen und deren Vollständigkeit und Unversehrtheit unmittelbar bei der Rückgabe kontrollieren.
Diese Kontrolle erfolgt mit Hilfe von Ausleihbögen, die bei der Ausleihe der bewegungsaktiven Spiele bereits eingesetzt werden.

*      Die Spielewächterinnen und Spielewächter sollen durch das Tragen von Kappen für alle leicht erkennbar sein.

 Die Lehrerinnen und Lehrer

*      Aufsicht während des Unterrichts und während der Spielstunden

*      Ausbildung und Unterstützung der Spielewächterinnen und Spielewächter

*      Regelmäßige Inventur der Spiele

 Der Hausmeister

*      Wartung der Spielgeräte

 Die Mitarbeiterinnen der OGS

*      Aufsicht während der Nutzung der Spiele

*      Unterstützung der Spielewächterinnen und Spielewächter

*      Regelmäßige Inventur der Spiele  

Die Eltern                                                                            

*      Unterstützung der Spielewächterinnen und Spielewächter

  Textfeld:

 

 

Schule kann nur dann Spielerinnen und Spieler schaffen, wenn das Angebot an Spielen attraktiv bleibt. Dazu müssen die Spiele immer wieder erneuert und ergänzt werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen.                              

 

Let´s play together!!!