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Das Hoch-Begabten-Zentrum
Rheinland (HBZ) hat ein eigenes Förderprogramm für besonders begabte
Grundschulkinder entwickelt, um diese in ihrer Begabungsentfaltung und
Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Im Mittelpunkt dieser
systematischen Förderung stehen die Berücksichtigung der Lernbedürfnisse
sowie die Interessen der einzelnen Kinder. Das Ziel des Grundschulfördermodells
ist eine Förderung der begabten Grundschulkinder hinsichtlich ihrer
intellektuellen Fähigkeiten durch eine Stimulierung höherer
Denkprozesse. Besonders begabte Kinder unterscheiden sich von normal
begabten hinsichtlich der Zeit, die sie für das Erreichen bestimmter
Lernziele benötigen. Ihnen fällt es bspw. leichter, Wissen zu
erwerben, Zusammenhänge herzustellen und das Wissen anzuwenden. Aus
diesem Grund können sie mehr Zeit für die höheren Denkprozesse
(Analyse, Synthese und Evaluation) aufwenden. Um diese Denkprozesse
höherer Ordnung anzuregen, sind wiederholte Trainings- und Anwendungsmöglichkeiten
notwendig. Eine spezielle Förderung in diesen Bereichen (analytisches
Denken, Metakognition, Transferleistungen u.ä.) wirkt daher unterstützend
auf die Entfaltung der kognitiven Anlagen besonders begabter Kinder. Im HBZ-Fördermodell wird
diese Förderung angestrebt. Die Schülerinnen und Schüler können in
den Unterrichtsstunden dieses Modells auf Wiederholungen weitgehend
verzichten und sich mit anspruchsvollen Aufgaben beschäftigen, die sie
dazu befähigen, ihr bereits erworbenes Wissen anzuwenden, Zusammenhänge
herzustellen, eine neue Zusammensetzung des Lerninhaltes zu erschaffen
und darüber hinaus auch über ihr eigenes Lernverhalten – im Sinne
einer Evaluation – nachzudenken. Besonders begabte Schülerinnen
und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe werden hierzu über zwei Jahre
hinweg in ihrer kognitiven Entfaltung und Persönlichkeitsentwicklung
unterstützt und begleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte lassen sich
den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften sowie Sprache/Philosophie
zuordnen. Für die Förderung kommen
besonders begabte Kinder aus verschiedenen Schulen Bergheims einmal wöchentlich
zusammen, um in einem der Förderschwerpunkte für ca. 3 Schulstunden
gemeinsam unterrichtet zu werden. Geleitet werden die Kurse von vier
Kolleginnen der Albert-Schweitzer Grundschule, unterstützt von zwei
Mitarbeitern des HBZ`s:
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